Wahlkampfendspurt: SPD-Chef Gabriel kam, um Gerhard Zorn zu unterstützen
Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr) Geschrieben von: Thomas Galley Freitag, den 18. November 2011 um 08:49 Uhr
Viel Politprominenz kam bisher zur Unterstützung des SPD-Landratskandidaten Gerhard Zorn in den Rheinisch-Bergischen Kreis. Und nach SPD-Landeschefin und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft letzten Samstag war es heute sogar SPD-Bundeschef Sigmar Gabriel persönlich.

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Keine Toleranz für Rechtsextreme –auch nicht im Kreis
Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr) Geschrieben von: Thomas Galley Montag, den 14. November 2011 um 08:33 Uhr
Angesichts der aktuellen und unvorstellbaren Aufdeckung der durch Neonazis verübten Mord- und Anschlagsserie erklärt SPD-Landratskandidat Gerhard Zorn:
„Die unfassbare durch Neonazis über Jahre in Deutschland verübte und lange Zeit unentdeckte Mord- und Anschlagsserie muss jeden Demokraten zutiefst beunruhigen. Politik und Gesellschaft müssen hier Konsequenzen ziehen. Mit einer Verharmlosung dieser Taten kommen wir hier nicht weiter.
Ich setzte auf eine präventive Politik: Jugendliche, die vernünftige Ausbildungsperspektiven und Jobchancen haben, sind für die rechtsextremen Rattenfänger nicht gut erreichbar. Wir müssen mit der Aufklärungsarbeit bereits früh in der Schule beginnen. Ebenso gehören der Erhalt und der Ausbau von Jugendangeboten im Kreis und in den Kommunen dazu. Völlig falsch ist es, wenn Zuschüsse zur Jugendarbeit der Vereine gekürzt werden.
Für besonders gefährlich halte ich den schleichenden Übergang von einer extrem rechten Gesinnung hin zu neofaschistischen Gewaltakten. Dies bedeutete bei uns im Kreis auch, dass
alle demokratischen Parteien Rechtsextremisten wie z.B. ProNRW ins Abseits stellen. Es darf es keine Toleranz gegenüber menschenverachtenden Gruppierungen geben.
Dass der Übergang fließend ist, durfte ich persönlich erleben. Nachdem ich auf meiner Internetseite www.zorn-bleibt.de einen Wahlaufruf in türkischer und russischer Sprache veröffentlicht habe, wurde dies im Internet von ProNRW aufgegriffen. Daraufhin erreichten mich mehrere anonyme Schmäh-eMails, die erkennen ließen, wessen Geistes Kind dahinter steht.
Im Rheinisch-Bergischen Kreis leben Menschen aus den verschiedensten Ländern in einer kulturellen Vielfallt zusammen. Dies muss weiter gefördert werden, von jedem Demokraten, unabhängig vom Parteibuch.“
Ministerpräsidentin Kraft begeistert in Bergisch Gladbach – Rückenwind aus Düsseldorf für Gerhard Zorn
Aktualisiert (Montag, den 14. November 2011 um 08:33 Uhr) Geschrieben von: Thomas Galley Montag, den 14. November 2011 um 08:26 Uhr
Ein bis zum letzten Platz gefüllter Spiegelsaal des Bergischen Löwen begrüßte Hannelore Kraft am vergangenen Samstag. Die Ministerpräsidentin war eigens zur Unterstützung des SPD-Landratskandidaten Gerhard Zorn nach Bergisch Gladbach gekommen.
In seiner Eröffnung ging Zorn auf die aktuelle Berichterstattung in der Lokalpresse ein: „Wie ich heute morgen lesen durfte, bin ich im Kreis nicht ganz unbekannt, das freut mich. Wir haben in diesem Wahlkampf Rückenwind von Landes- und Bundeebene. Wir setzen aber auch auf die richtigen Themen im Kreis. Wir wollen den Landratswahlkampf gewinnen. Mit mir wird es keine Kürzungen bei Kindern und Bildung geben, auch keine Vorgabe als Landrat an die Kommunen. Das war falsch und das bleibt falsch.“, so Zorn. Zudem versicherte der Kandidat, dass er nicht wie seine CDU-Vorgänger frühzeitig in lukrativere Positionen wechseln wird. „Ich werde die volle Amtszeit von sechs Jahren für die Menschen im Kreis arbeiten!“, versicherte Zorn.

Zanders-Betriebsratsvorsitzender spricht Grußwort vor der Ministerpräsidentin
Aktualisiert (Samstag, den 05. November 2011 um 08:08 Uhr) Geschrieben von: Thomas Galley Samstag, den 05. November 2011 um 08:01 Uhr
Bereits Anfang Oktober - vor der aktuellen Situation - besuchte der SPD-Fraktionsvorsitzende Gerhard Zorn den Betriebsrat von M-Real / Zanders und unterzeichnete die Unterschriftensammlung, die jetzt auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern in Gladbach und Umgebung unterschrieben wurde.
Damals wie heute ging es um die Frage, ob der Betriebsrat einen eigenen Investor suchen kann.
Zorn: „Die SPD, Helene Hammelrat und ich selbst, unterstützen die Belegschaft und den Betriebsrat von Zanders aktiv. Alle Kontakte sind geknüpft - insbesondere zum Wirtschaftsministerium. Dieses will dem Betriebsrat bei der Investorensuche mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Betriebsratsvorsitzende Eschenau wird am 12.11. ab 11.00 Uhr beim Besuch von Hannelore Kraft im Spiegelsaal des Bergischen Löwens in Bergisch Gladbach ein Grußwort sprechen. Er kann der Ministerpräsidentin von NRW dann auch konkret etwas zur Situation von Zanders sagen!“

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